Glossar

Unser Wörterbuch

Gegensignale

Unsere Strategien analysieren die Aktienmärkte jeweils unabhängig. Dies ermöglicht es uns Ihnen ein breites Spektrum an interessanten Handelsideen zu liefern, ohne dass sich die jeweiligen Strategien dabei gegenseitig beeinflussen. Aufgrund dieser Konstellation kann es, insbesondere in volatilen Marktphasen, zu entgegengesetzten Signalen einzelner Strategien kommen. Ein Gegensignal sagt jedoch nicht zwangläufig etwas über die Ungültigkeit des vorangegangenen Signals aus. Vielmehr sollten Sie in einem solchen Fall den weiteren Kursverlauf der Aktie genau verfolgen. Sollten sie Fragen haben oder eine Einschätzung unsererseits wünschen, zögern sie nicht unser Support-Forum oder unsere Facebook Seite zu nutzen.

Gleitende Durchschnitte

Die gleitenden Durchschnitte (GD) sind die wohl am häufigsten verwendete Art von Trendfolge-Indikatoren, und dienen zur Glättung der Kursverläufe. Ein Überschreiten bzw. Unterschreiten des Kurses durch die gleitenden Durchschnitte lässt sich dabei als Kauf- bzw. Verkaufssignal interpretieren. Laufen Kurse des Öfteren an die Linien des GD heran, ohne sie signifikant zu durchbrechen deutet dies auf Wiederstands- bzw. Unterstützungszonen hin.

MACD

Der von Gerald Appel entwickelte MACD-Indikator ist einer der populärsten Trendfolge-Indikatoren. Grundlage seiner Berechnung bilden zwei Exponentiell gewichtete gleitende Durchschnitte (EMA). Ein Ansteigen des MACD lässt sich dabei als Aufwärtstrend interpretieren, ein Fallen als Abwärtstrend. Zudem deutet ein Kreuzen der Signallinie auf ein Kauf- (von unten nach oben) bzw. Verkaufssignal (von oben nach unten) hin.

SAR

Der Parabolic SAR (Stop and Reverse) ist ein von J. Welles Wilder Jr. entwickelter Indikator. Er dient sowohl zum Einstieg als auch zum Ausstieg. Anfangs lässt er einer Position Raum um sich zu entwickeln. Mit dem Verlauf der Zeit wird der Indikator aber strenger und der Abstand zum Kurs immer enger. Durch diese beschleunigte Annäherung ähnelt der Indikator einer Parabel, daher der Name. Sobald der Kurs den Indikator kreuzt wendet dieser und die aktuelle Position wird geschlossen oder eine neue Position in die andere Richtung eröffnet.

Stochastik

Die Stochastik gehört zur Gruppe der Oszillatoren. Seine Berechnung beruht auf der Betrachtung der Differenz zwischen dem heutige Schlusskurs und dem Periodentief und dem Vergleich dieser mit der Handelsspanne (High / Low) des jeweiligen Betrachtungszeitraums. Werte über 80% definieren typischerweise einen überkauften, Werte unterhalb 20% einen überverkauften Zustand der Aktie.

Wiederstände und Unterstützungen

Die technischen Widerstands- und Unterstützungszonen bieten Ihnen einen Überblick über die wichtigsten charttechnischen Kursniveaus. Sie bieten Ihnen Hinweise bei welchen Kursen ein Kaufen oder Verkaufen einer Position am sinnvollsten ist und in welchem Bereich sie ihre Stopp-Kurse platzieren sollten. Sie sollten die angegebenen Kursniveaus dabei nicht als absolut betrachten.

Pivot Punkte

Die Pivot Punkte wurden ursprünglich von Händlern in den USA genutzt um Widerstände und Unterstützungen zu identifizieren. Sie bieten dem Trader eine Methode Kursregionen zu bestimmen an denen entweder Gewinne realisiert oder Verluste begrenzt werden sollen. Zusätzlich können sie als Einstiegssignale verwendet werden.

Fibonacci Widerstände und Unterstützungen

Die Fibonacci Technik geht auf einen der bedeutendsten Mathematiker des Mittelalters namens Leonardo da Pisa zurück. Neben der Einführung der arabischen Zahlen beschrieb er die Fibonacci-Zahlenreihe, aus der unter anderem der Golden Schnitt sowie die hier verwendeten Fibonacci-Ratios (Fibonacci 0,382 / 0,618, F-Extension 0,382 / 0,618) entstanden. Die Zahlenfolge beschreibt dabei ein bestimmtes wiederkehrendes Muster welches sich in allen erdenklichen Bereichen der Kunst, Medizin aber auch dem menschlichen Verhalten wiederfinden lässt. Diese Regelmäßigkeiten werden von Tradern insbesondere zum bestimmen von Unterstützungen und Widerständen verwendet.

Verkaufen unter… / Kaufen über…

Unser Counter Signal Indikator zeigt Ihnen an über (Long) bzw. unter (Short) welchem Kursniveau eine Positionseröffnung sinnvoll ist und basiert auf der Signalgebung unser jeweiligen Systeme. Aufgrund der Unabhängigkeit der einzelnen Strategien kann es bei mehreren Signalen einer Aktie an einem Tag zu unterschiedlichen Kursniveaus kommen. Orientieren Sie sich daher am engsten angegebenen Kurs.